09:40 22 Oktober 2020
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    Nordkorea wird laut südkoreanischen Militärs „den Preis zahlen“, wenn Pjöngjang Militäraktionen gegen den Süden unternimmt. Dies meldet am Mittwoch die südkoreanische Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Chef für Militäreinsätze des Generalstabs Südkoreas, Jeon Dong-jin.

    Das Vorgehen Nordkoreas durchkreuzt ihm zufolge alle in den letzten 20 Jahren erzielten Ergebnisse und Anstrengungen bei der Verbesserung der bilateralen Beziehungen und der Erhaltung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel.

    Falls Nordkorea wirklich diesen Schritt (Militäraktion gegen den Süden – Anm. d. Red.) unternehmen werde, „wird es unbedingt den Preis dafür zahlen“.

    Er betonte, dass die südkoreanischen Militärs die Bewegungen der nordkoreanischen Militärs aufmerksam beobachten würden.

    „Wir werden uns weiter darum bemühen, die Situation stabil zu bewältigen, um ihre Eskalation in eine Militärkrise zu verhindern.“

    Zu den jüngsten Erklärungen kam es nach dem Auftauchen von Informationen, wonach Nordkorea planen soll, erneut Militärs in Grenzregionen der Stadt Kaesong und des Berges Kumgang zu schicken.

    Frühere Berichte

    Am Dienstag war berichtet worden, dass Nordkorea nach südkoreanischen Angaben das innerkoreanische Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong gesprengt hätte.

    Zuvor war berichtet worden, dass Nordkorea die Möglichkeit prüft, seine Armee in die entmilitarisierte Zone an der Grenze zu Südkorea zu schicken. Das ging aus einer Erklärung des Generalstabs der Koreanischen Volksarmee hervor, die von der Nachrichtenagentur KCNA publik gemacht wurde.

    ak/ae

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    Tags:
    Militärs, Militäraktion, Preis, Südkorea, Nordkorea