14:38 09 Juli 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    98716
    Abonnieren

    Aus Sicht des AfD-Mitbegründers Konrad Adam hat die Partei ihr ursprüngliches Profil verloren. „Aus dem Gründungsversprechen der AfD, das hergebrachte Parteienspektrum um eine neue, klare Farbe zu bereichern, ist nichts geworden“, schreibt der Publizist in einem Gastbeitrag für die „Welt“.

    Der Deutschen Presse-Agentur zufolge wurde der Artikel am Mittwoch online veröffentlicht und wird am Donnerstag in der Printausgabe der Zeitung abgedruckt.

    Im siebenten Jahr nach ihrer Gründung hat die AfD zusammen mit ihren hohen Ansprüchen ihren Charakter, ihre Richtung, ihr Profil verloren - abgesehen von ihrem alten Drall nach rechts.“

    Lobbyisten haben das Sagen

    Heute würden laut Adam Lobbyisten den Ton angeben, die Partei habe sich völlig von ihrem Ursprungsgedanken entfremdet. „Nachdem die AfD die Annehmlichkeiten, die das Parteienprivileg mit sich bringt, kennengelernt hatte, will sie genauso wenig wie alle anderen Parteien den Ast absägen, auf dem sie so bequem Platz genommen hat.“ Damit sei sie „zur jüngsten unter den Altparteien geworden“, kritisierte der Publizist.

    Konrad Adam ist Ehrenvorsitzender der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.

    am/

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Läster-Attacke:„Mahlzeit, Frau Bundeskanzlerin“ - Spottrede von EU-Abgeordnetem Sonneborn vor Merkel
    UN-Sicherheitsrat lehnt Russlands Resolutionsentwurf zu Syrien ab
    Medwedew erzählt über sein Verhältnis zu Putin
    Tags:
    Kritik, Konrad Adam, AfD, Deutschland