22:20 06 Juli 2020
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    Dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge könnte Polen für Russland nur dann gefährlich sein, falls es der Nato seine Militärinfrastruktur zur Verfügung stellt. 

    „Polen selbst kann für Russland kaum eine Gefahr darstellen. Allerdings könnte es für uns dann gefährlich werden, wenn dieses Land sein Territorium für die Militärinfrastruktur von Drittländern oder die Nato zur Verfügung stellt“, sagte Peskow gegenüber dem russischen Fernsehen.

    Zudem betonte Peskow, dass Russland sich immer wieder gegen die Erweiterung der Nato-Infrastruktur an Russlands Westgrenzen äußert. Dies zwinge Russland laut dem Kreml-Sprecher dazu, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.

    Nato-Osterweiterung

    Russland registriert in den letzten Jahren präzedenzlose Aktivitäten der Nato an seinen Westgrenzen. Die Nato erweitert Initiativen und nennt dies „Zügelung der russischen Aggression“. Moskau hatte mehrmals seine Besorgnis wegen der Verstärkung der Kräfte der Allianz in Europa geäußert. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hatte zuvor erklärt, dass Russland für niemanden eine Gefahr darstelle, allerdings werde es für seine Interessen gefährliche Handlungen nicht unbeachtet lassen.

    ac/mt

     

     

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    Tags:
    Militärinfrastruktur, Polen, Gefahr, Osterweiterung, NATO, Russland, Dmitri Peskow