00:57 30 Oktober 2020
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    Die Krim war dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge schon immer russisch gewesen. Die Menschen auf der Halbinsel hätten die Wiedervereinigung beschlossen, und „dem muss man zustimmen”, sagte er.

    Dabei habe sich Russland nicht mit der Ukraine gestritten - die Ansichten der gegenwärtigen ukrainischen Macht seien unterschiedlich, doch das Volk in der Ukraine werde für Jahrhunderte ein Brudervolk bleiben, erklärte Putin.

    „Erstens war die Krim immer unser gewesen, auch aus rechtlicher Sicht. Zweitens haben wir (sie) nicht ‚erworben‘ - die auf der Krim lebenden Menschen haben beschlossen, sich mit Russland wiederzuvereinigen. Und dies ist der höchste Grad der Demokratieausprägung - ich möchte alle interessierten Beobachter daran erinnern. Und wenn dies so ist, dann muss man dem einfach zustimmen und sich zu dieser Entscheidung der Menschen mit Respekt verhalten“, sagte Putin in einem Interview mit dem TV-Sender Rossija 1. Somit beantwortete er die Frage, ob es einen Streit von solch großem Ausmaß wert sei, dass Russland die Krim „erworben“ und dabei praktisch die Ukraine „verloren“ hat.

    Nach Worten des Präsidenten habe sich Russland nicht mit der Ukraine gestritten.

    „Wir haben uns nicht mit der Ukraine gestritten, unsere Sichtweisen gingen auseinander mit denen, die heute in der Ukraine an der Macht sind. Aber die Ukraine, das ukrainische Volk - das unser Brudervolk war - wird es auch für immer bleiben“, sagte der russische Präsident.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Brudervolk, Volk, Konflikt, Krim, Ukraine, Wladimir Putin