15:11 07 Juli 2020
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    Dem Sonderbeauftragten der US-Regierung für Syrien, James Jeffrey, zufolge bestehen die USA nicht auf dem sofortigen Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und dem Abzug der russischen Truppen aus Syrien.

    „Ein weiteres Ding, das unser Herangehen charakterisiert, besteht darin, dass wir nicht einen totalen Sieg fordern. Wir sagen nicht, dass Assad zurücktreten soll, wir sagen, dass er und seine Regierung ihr Verhalten ändern müssen“, sagte Jeffrey im Rahmen der Online-Konferenz im Middle East Institute.

    Er fügte auch hinzu, dass die USA „eine Rückkehr zur Lage von 2011“ wollen, als es in Syrien keine russischen und iranischen Truppen gegeben hätte. Er betonte, dass „dies nicht unsere Politik“ sei, den Abzug von russischen Truppen zu bewirken, obwohl die USA immer gegen die russische Präsenz in Syrien gewesen waren.

    Anfang Juni sagte der stellvertretende US-Außenminister David Schenker, dass Russland „sich aus dem Nahen Osten fortmachen“ solle, weil es dort eine „destruktive Rolle“ spiele.

    Unter der Regierung von Barack Obama hatten sich die Vereinigten Staaten für den sofortigen Rücktritt des syrischen Machthabers Baschar al-Assad eingesetzt.

    ac/mt

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    Tags:
    Barack Obama, Militärpräsenz, Russland, Syrien, Politik, Auftritt, James Jeffrey, USA