12:46 23 Oktober 2020
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    US-Präsident Donald Trump hat seinem Vorgänger Barack Obama erneut vorgeworfen, ihn und sein Team während des Wahlkampfs 2016 abgehört zu haben. Laut Trump stellt dies einen Hochverrat dar.

    „Das ist Hochverrat. Als ich vor langer Zeit aufgetreten bin, sagte ich, dass sie unsere Kampagne ausspioniert hätten. Sie hätten uns abgehört (...). Wie sich herausstellte, hatte ich recht“, sagte Trump in einem Interview mit dem Sender CBN News.

    Im Jahr 2017 hatte der amtierende US-Präsident seinen Vorgänger, Barack Obama, zum ersten Mal via Twitter beschuldigt, den Trump-Tower in New York bespitzelt zu haben und zog dabei einen Vergleich zur Watergate-Affäre in den 1970-ern.

    Obamas Sprecher Kevin Lewis wies die Vorwürfe damals zurück und behauptete, dass Obama „niemals das Abhören irgendeines amerikanischen Bürgers“ angeordnet hätte.

    Im April 2019 legte der US-Justizminister, William Barr, fest, dass während der Wahlkampagne um die Präsidentschaft im Jahr 2016 „Spionage stattgefunden hat“.

    Der Justizminister bemühte sich kurz nach seiner Aussage auch schon wieder um Abschwächung: Dass „Spionage“ stattgefunden habe sei nicht mit dem Vorwurf illegaler Überwachung gleichzusetzen. Er habe keine Hinweise, dass das FBI oder gar Obama sich außerhalb der Gesetze bewegt hätten.

    sm/ae
     

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    Tags:
    Hochverrat, Spionage, Barack Obama, Donald Trump