03:42 14 Juli 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Von
    674
    Abonnieren

    Innenminister Horst Seehofer (CSU) schlägt derzeit viel Kritik entgegen. Gründe dafür sind unter anderem die von ihm angedrohte Anzeige gegen eine TAZ-Kolumnistin sowie sein Versuch, den AfD-Flügel und die Junge Alternative aus dem Verfassungsschutzbericht 2019 herauszuhalten.

    Wie sehr das Vorgehen des Innenministers die Gemüter bewegt, lässt sich an den Reaktionen der Twitter-User ablesen. Bei dem Kurznachrichtendienst trendete seit den Morgenstunden der Hashtag #SeehoferRuecktritt.

    Als Tropfen auf den heißen Stein empfindet dieser Nutzer offenbar das Verbot der Neonazi-Gruppe „Nordadler“ und fordert weitergehende Schritte oder den Rücktritt von Horst Seehofer.

    Und dieser Nutzer findet, dass der CSU-Politiker
    einerseits nicht hart genug gegen die AfD vorgeht, andererseits mit der
    angedrohten Anzeige gegen eine TAZ-Autorin die Pressefreiheit missachtet.

    In die gleiche Richtung geht der Tweet der
    Grünen-Abgeordneten Canan Bayram, die sich nicht darüber wundert, warum
    #SeehoferRuecktritt zum Trend geworden ist:

    LKR-Politiker Jürgen Joost vermisst in Seehofers Handeln
    Konsequenz und Rückgrat, und schließt sich den Rücktrittsforderungen öffentlich
    an.

    Auch Linken-Abgeordneter Matthias Höhn schließt sich
    der Kritik an Seehofer unter Verwendung des Hashtags an.

    Manche User weiten ihre Kritik auch gleich auf
    Seehofers CSU aus.

    Bei aller Kritik an dem Innenminister gibt es
    aber auch im Twitter-Universum solche, denen die Rücktrittsforderungen zu weit
    gehen, oder die sich hinter Seehofer stellen.

    Zum Thema:

    Aus Hongkong in USA geflohene Virologin offenbart „Wahrheit“ über Covid-19
    „Coronawahnsinn“ und „Maskenfetisch“- Carolin Matthie schießt scharf
    Putin nennt Grund für Verschlechterung der Beziehungen zu Ukraine
    Tags:
    Verfassungsschutz, Pressefreiheit, Partei Alternative für Deutschland (AfD), Rücktritt, Horst Seehofer