17:00 23 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    129142
    Abonnieren

    Gegen den ehemaligen Präsidenten der Ukraine Viktor Janukowitsch ist eine weitere Anklage wegen Hochverrats erhoben worden. Wie das Staatliche Ermittlungsbüro in Kiew am Donnerstag mitteilte, werden auch die Ex-Verteidigungsminister Dmitri Salamatin und Pawel Lebedew des Hochverrats verdächtigt.

    Ukrainischen Medienberichten zufolge drohen den Verdächtigen, die sich jetzt in Russland aufhalten, Haftstrafen von bis zu 15 Jahren. Zudem werde in ihr Vermögen vollstreckt.

    "Janukowitsch beinträchtigte Verteidigungskraft der Armee"

    Aus Sicht der Ermittler hatten die Verdächtigen 2012-2014 die Verteidigung des Landes mit der sogenannten Reform der Streitkräfte zielgerichtet geschwächt.

    „Die Zahl der Truppen wurde reduziert, einzelne Verbände wurden umformiert und ihre Stationierungsorte wurden geändert. Derartige Handlungen gab es unter anderem auf dem Territorium der Autonomen Republik Krim, was die Annexion der Halbinsel zur Folge hatte“, teilte das Ermittlungsbüro mit

    13 Jahre Haft in Abwesenheit

    Janukowitsch war bereits Anfang 2019 des Hochverrats schuldig gesprochen worden. Ihm wurde Beihilfe zum Aggressionskrieg zur Last gelegt. Das in Abwesenheit gefällte Urteil lautete: 13 Jahre Haft.

    am/gs/ta

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Nasa unterbricht Live-Stream: Was taucht hier vor ISS auf? – Video
    Waffenschmuggel vermutet: Ankara stoppt Bundeswehreinsatz auf türkischem Frachter
    Minenexplosion in Bergkarabach: Russischer Friedenssoldat verletzt – aserbaidschanischer Soldat tot
    „Ohne Hintergedanken“: Putin äußert sich zu ausgebliebenen Glückwünschen an Biden
    Tags:
    Anklage, Staatsverrat, Viktor Janukowitsch, Ermittlungsbehörde, Ukraine