12:29 06 Juli 2020
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    Die radikale Terror-Bewegung „Taliban“ hat einen Bericht der „New York Times“ zurückgewiesen, wonach sie vom russischen Militärnachrichtendient Geldmittel für Angriffe in Afghanistan erhalten haben soll. 

    „Einige westliche Medien haben berichtet, dass die Kämpfer des Islamischen Emirats Zahlungen von Russland für die Tötung von US-Soldaten erhalten hätten. Wir weisen diese Behauptung nachdrücklich zurück. Der 19 Jahre dauernde Dschihad hat einem Geheimdienst oder einem fremden Land nichts zu verdanken“, sagte der Sprecher der Bewegung Zabiullah Mujahid.

    Zuvor hatte die US-Zeitung „New York Times“ (NYT) unter Berufung auf nicht namentlich genannte Mitarbeiter der US-Geheimdienste einen Artikel abgedruckt, in dem behauptet wurde, die russische Militäraufklärung hätte Militanten, die mit der Taliban verbunden seien, eine Belohnung für Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan angeboten. In dem Beitrag sind keinerlei Beweise angeführt.

    Die russische Botschaft in Washington qualifizierte den Artikel der „New York Times“ als Fake.

    Die Vertreter der Taliban-Bewegung teilten auch mit, dass der Frieden in Afghanistan nur durch die Umsetzung des Abkommens mit den USA erreicht werden könnte.

    Im Februar hatten die USA und die Taliban in Katar das erste Friedensabkommen seit mehr als 18 Jahren Krieg unterzeichnet, das den Abzug der fremden Truppen binnen 14 Monaten aus Afghanistan (eine der Schlüsselforderungen der Taliban) sowie die Aufnahme des innerafghanischen Dialogs nach einem Gefangenenaustausch vorsieht.

    ac/mt

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    Tags:
    Artikel, New York Times, Russland, Finanzierung, Vorwürfe, Taliban