10:10 25 Oktober 2020
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    Vor dem Hintergrund der aktuellen Rassismusdebatte haben sich beide Kammern des Parlaments in Mississippi, USA, mit überwiegender Mehrheit für die Abänderung der umstrittenen Flagge des südlichen Bundesstaats ausgesprochen. Mississippi ist der letzte Bundesstaat, auf dessen Fahne ein Konföderierten-Symbol zu sehen ist.

    Dem Gesetzentwurf zufolge soll das Projekt des neuen Bundesstaatssymbols sowie das Motto „Wir vertrauen auf Gott“, das die Flagge potenziell enthalten würde, den Wählern zur Abstimmung vorgelegt werden. Falls eine Mehrheit des Elektorats dagegen stimmen würde, verpflichtet sich die Kommission, bis 2021 ein neues Design auszuarbeiten.

    Sowohl das US-Repräsentantenhaus als auch der Senat stimmten am Sonntag für die Veränderung der gegenwärtigen Flagge. Die Abgeordneten sprachen sich mit einer Mehrheit von 91 Stimmen dafür aus, 23 waren dagegen; die Senatoren votierten ihrerseits mit 34 zu 14 Stimmen für die Abänderung der derzeitigen Fahne, schreibt CNN. 

    Die Initiative wird vom Gouverneur von Mississippi, Tate Reeves, unterstützt:

    „Der Streit um die Flagge von 1894 ist genauso kontrovers wie die Flagge selbst, und es ist Zeit, ihn zu beenden. Falls Sie mir den Gesetzentwurf diese Woche schicken, werde ich ihn unterzeichnen“, twitterte Reeves. 

    Der Demokrat Joe Biden bezeichnete die Abstimmungen über die umstrittene Fahne als einen Sieg der Moral

    ​ao/sb/dpa

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    Tags:
    Konföderierte Staaten, Abstimmung, Flagge, Mississippi, USA