01:58 28 Oktober 2020
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    Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat den umstrittenen Artikel von „New York Times“ über eine angebliche Verschwörung zwischen Russland und der radikalislamischen Taliban als Lüge bezeichnet.

    „Wenn die Nachrichtendienste in den USA dem Präsidenten berichtspflichtig sind, schlage ich vor, sich auf die entsprechenden Äußerungen von Donald Trump zu orientieren, der den NYT-Artikel schon kommentiert hat“, sagte Peskow.

    Ferner äußerte der Kreml-Sprecher sein Bedauern, dass viele renommierte Massenmedien in der letzten Zeit sich nicht scheuen, „absoluten Unsinn“ zu veröffentlichen, was sich negativ auf ihr Image auswirke.

    Zudem betonte er, dass Wladimir Putin und Donald Trump dieses Thema im Jahr 2020 nicht besprochen hätten.

    NYT-Artikel sorgt für Kritik

    Die Zeitung „New York Times“ (NYT) hatte vor kurzem unter Berufung auf nicht namentlich genannte Mitarbeiter der US-Geheimdienste einen Artikel abgedruckt, in dem behauptet wurde, die russische Militäraufklärung hätte Militanten, die mit der Taliban verbunden seien, eine Belohnung für Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan angeboten. In dem Beitrag waren keinerlei Beweise angeführt.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte diesen Bericht allerdings als „verlogen“ kritisiert. Selbst die radikale Terrorbewegung „Taliban“, die laut dem Bericht der  „New York Times“ Geldmittel für Angriffe in Afghanistan vom russischen Militärnachrichtendienst erhalten haben soll, hatte die NYT-Vorwürfe vehement dementiert.

    ac/mt

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    Tags:
    Donald Trump, Taliban, Russland, Verschwörung, New York Times, Artikel, Kommentar, Dmitri Peskow