02:05 28 Oktober 2020
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    In einer in Seattle (US-Bundesstaat Washington) von Protestlern eingerichteten „Autonomen Zone“ (Capitol Hill Organized Protest, CHOP) sind am frühen Montag (Ortszeit) erneut Schüsse gefallen. Dabei starb ein Mann, ein weiterer wurde schwer verletzt. Dies berichtet das Portal „Washington Examiner“.

    „Die Polizei untersucht die Schießerei an der Kreuzung der 12 Avenue und der Pike Street. Zwei Opfer gemeldet. Weitere Informationen, sofern verfügbar“, twitterte die Polizei.

    ​Dies sei die vierte Schießerei in oder nahe der CHOP-Zone, berichtete das Portal.

    Die Polizeichefin von Seattle, Carmen Best, habe am Wochenende gegenüber dem TV-Sender CNN gesagt, dass es bisher drei Schießereien und einen Mord in dieser Gegend gegeben habe. Die Beamtin sprach zudem von sexuellen Übergriffen, einem Raubüberfall und ein paar Brandstiftungen. Das Ausmaß der Gewalt in dieser Zone habe mit der Zeit sicherlich zugenommen, fügte sie hinzu.

    CHOP-Zone

    ​Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) wurde eine Reihe von US-Städten von einer Protestwelle erfasst.

    Nach Tagen des Protests und der Auseinandersetzungen mit der Polizei in Seattle hatten Demonstranten unweit des Kapitols eine „Autonome Zone“ eingerichtet. Polizeibeamte wurden angewiesen, das Gebiet zu verlassen, um Spannungen abzubauen.

    pd/mt

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    Tote, Schießerei, Polizei, USA, Seattle