10:01 22 Oktober 2020
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    Washington will den Einwohnern Syriens und den syrischen Flüchtlingen in Nachbarländern humanitäre Hilfe in Höhe von fast 700 Millionen Dollar leisten. Das gab der Syrien-Beauftragte der USA, James Jeffrey, zum Abschluss der 4. Brüsseler Syrien-Konferenz bekannt.

    „Die USA haben in einer Konferenz heute morgen mehr als 696 Millionen Dollar humanitäre Hilfe für die hilfsbedürftigen und vom Konflikt betroffenen Syrer zugesagt“, sagte Jeffrey bei einem telefonischen Briefing gegenüber Journalisten.

    Dem Syrien-Beauftragten zufolge sollen mehr als 272 Millionen Dollar davon für interne Hilfe in Syrien verwendet werden und weitere 423 Millionen Dollar an die Länder der Region gehen, in denen sich Flüchtlinge aus Syrien aufhalten.

    Die genannten Finanzmittel sind laut Jeffrey für die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln und Trinkwasser sowie für ihre Bildung wie auch medizinische und soziale Betreuung bestimmt. Somit habe die Hilfe für die Syrer insgesamt 11,3 Milliarden Dollar betragen. Weitere 1,3 Milliarden sollen für „nicht-humanitäre Hilfe und Stabilisierungsunterstützung“ gewährt werden.

    Die virtuelle Geberkonferenz für Syrien „Brüssel-4“, die von der Europäischen Union mit Unterstützung der Uno organisiert wurde, hat am Dienstag stattgefunden. Damaskus, das keine Beziehungen zur EU unterhält, nahm nicht daran teil.

    ls/mt

     

     

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    Tags:
    EU, James Jeffrey, USA, Syrien