16:16 30 November 2020
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    Eine illegale Aneignung von Öl in Syrien und die Übergabe der Öleinnahmen sind laut den Präsidenten Russlands, des Iran und der Türkei unannehmbar.

    „Wir haben die Situation im Nordosten Syriens besprochen und darauf verwiesen, dass das Erreichen von Stabilität und Sicherheit in diesem Gebiet nur auf der Basis der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität des Landes möglich ist. Wir haben vereinbart, unsere Anstrengungen zu diesem Zweck zu koordinieren, und darauf verwiesen, dass die illegale Aneignung und Übergabe der Öleinnahmen, die der Arabischen Republik Syrien gehören müssen, unannehmbar sind“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten Russlands, des Iran und der Türkei – Wladimir Putin, Hassan Rohani und Recep Tayyip Erdogan.

    Das Dokument wurde auf der Webseite des Kremls veröffentlicht.

    Am Mittwoch fand ein Gipfel der Präsidenten Russlands, des Iran und der Türkei im Video-Format statt. Der Gipfel hätte in Teheran stattfinden sollen, wurde aber wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben.   

    Gespräche zur Syrien-Regelung

    Der erste Gipfel der Präsidenten Russlands, des Iran und der Türkei zu Syrien hatte im November 2017 stattgefunden. Verhandlungen zur Syrien-Regelung unter Teilnahme der Präsidenten der drei Länder wurden auch in Ankara (April 2018), Teheran (September 2018), Sotschi (Februar 2019) und Ankara (September 2019) durchgeführt.

    ns/gs/sna  

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    Tags:
    Erklärung, Aneignung, Öl, Recep Tayyip Erdogan, Hassan Rohani, Wladimir Putin, Iran, Türkei, Russland, Syrien