04:34 15 August 2020
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    Der frühere langjährige russische Regierungschef Dmitri Medwedew pflegt auch nach seinem Rücktritt im Januar nach eigener Aussage ein gutes Verhältnis zu Präsident Wladimir Putin.

    Medwedew war von 2008 bis 2012 russischer Staatspräsident und leitete danach acht Jahre lang das Kabinett in Moskau. Im Januar dieses Jahres trat er zurück und wechselte in den nationalen Sicherheitsrat, wo er zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde.

    In einem Interview mit der Zeitung „Komsomolskaja prawda“ wurde der langjährige Weggefährte Wladimir Putins nach dem Verhältnis zwischen ihnen gefragt.  

    „Diese Frage bekomme ich schon seit Jahren gestellt und gebe darauf fast immer die gleiche Antwort. Wir haben nach wie vor gute kameradschaftliche Beziehungen“, so der 54-Jährige.

    Als Vizechef des Sicherheitsrats sei er Stellvertreter Putins, zuständig für die Sicherheit, so Medwedew auf die Frage, ob er mit dem Kremlchef nun seltener kommuniziere.

    „Gerade deshalb kommunizieren wir regelmäßig in verschiedenen Formaten, diskutieren verschiedenste Fragen im Bereich der Sicherheit, im engeren Sinne des Wortes, sowie auch wirtschaftliche und soziale Fragen.“

    Außerdem wende er sich ab und zu als Vorsitzender der Partei „Geeintes Russland“ an den Präsidenten wegen parteilicher Angelegenheiten. „Insbesondere dann, wenn es darum ging, Vorschläge zur Stützung der Wirtschaft, sozialen Unterstützung, zu Fragen der Arbeit und Beschäftigung vorzubereiten“, sagte Medwedew.

    „Vorschläge dazu hatte ich nicht nur als stellvertretender Sicherheitsratschef sondern auch als Parteichef erarbeitet. Auch zu diesem Thema haben wir uns ausgetauscht. Es ist also alles in Ordnung, alles gut.“

    leo/ae

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    Tags:
    Rücktritt, Interview, Beziehung, Wladimir Putin, Putin, Dmitri Medwedew, Russland