02:22 05 August 2020
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    Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, hat am Montag Strafmaßnahmen gegen US-Offizielle angekündigt.

    Die Sanktionen seien eine Reaktion auf die Maßnahmen Washingtons, die gegen chinesische Funktionäre aus der Region Xinjiang wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen verhängt worden waren.

    „Als Antwort auf diese unberechtigten Handlungen der USA hat China die Entscheidung getroffen, ab heute Sanktionen gegen den China-Ausschuss des US-Kongresses, den US-Sonderbotschafter für Religionsfreiheit, Sam Brownback, die US-Senatoren Marco Rubio und Ted Cruz sowie den Kongressabgeordneten Chris Smith zu verhängen“, sagte Hua Chunying bei einem Briefing.

    Die US-Handlungen seien eine grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas , verstießen gegen grundlegende Prinzipien internationaler Beziehungen und unterminierten die Beziehungen zwischen Peking und Washington.

    US-Strafe gegen Chinesen

    Die US-Regierung hatte vergangene Woche Sanktionen gegen führende chinesische Politiker und eine Institution verhängt, denen sie die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren vorwirft. Betroffen sind unter anderem der Chef der Kommunistischen Partei in Chinas autonomer Region Xinjiang, Chen Quanguo, und dessen früherer Stellvertreter Zhu Hailun.

    Möglicher Besitz der mit Sanktionen belegten Personen und der Institution in den USA wird durch die Strafmaßnahmen eingefroren. Zudem dürfen Amerikaner und US-Firmen keine Geschäfte mehr mit ihnen machen.

    mo/sb/sna

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