04:58 15 August 2020
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    Moskau ruft vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie auf, von Cyberangriffen auf Objekte des Gesundheitswesens und kritischer Infrastruktur abzusehen. Das teilte der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für internationale Zusammenarbeit im Bereich der Informationssicherheit, Andrej Krutskich, am Montag mit.

    Ihm zufolge hat die Covid-19-Pandemie „die Risiken und Folgen böswilliger Tätigkeiten vor Augen geführt“, die auf die Nutzung von Schwachstellen in der Zeit, wo „die Gesellschaft immense Schwierigkeiten erlebt“, abzielen. 

    „Russland teilt die Meinung einer Reihe von Ländern, dass die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur im Gesundheitswesen geschützt werden müssen. Wir schlagen vor, die Staaten dazu zu verpflichten, von Angriffen (Cyberangriffen – Anm. d. Red.) nicht nur auf medizinische Einrichtungen, sondern auch auf die wichtige Informationsinfrastruktur jener Anstalten, die lebenswichtige staatliche Dienstleistungen, darunter auch in den Bereichen Bildung, Energiewirtschaft, Verkehrswesen sowie im Banken- und Finanzsektor, erweisen, abzusehen", erklärte Krutskich gegenüber dem Magazin „Meschdunarodnaja Schisn“ (Internationales Leben).

    Wie er weiter betonte, werde Russland „im Rahmen der UN-Verhandlungsplätze für internationale Informationssicherheit weiter in dieser Richtung arbeiten“.   

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Pandemie, Coronavirus, Informationssicherheit, Cyberangriffe, Andrej Krutskich, Russland