07:03 25 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    8658
    Abonnieren

    Mindestens fünf Zivilisten sind am Sonntag nach türkischen Angaben bei einer Explosion im Norden Syriens getötet und zwölf weitere verletzt worden. Das türkische Verteidigungsministerium macht dafür die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK und die mit ihr verbundene syrische YPG-Miliz verantwortlich.

    Terroristen hätten am Sonntag im nordsyrischen Ras al-Ain an der Grenze zur Türkei eine selbstgebastelte Bombe gesprengt, fünf Zivilisten getötet und zwölf weitere verletzt, teilte das türkische Verteidigungsministerium auf Twitter mit. Und weiter:

    „Die Terrororganisation PKK/YPG nimmt erneut unschuldige Zivilisten ins Fadenkreuz, um die Atmosphäre von Frieden und Vertrauen im Raum der Operation Friedensquelle zu untergraben.“

    Die Türkei hatte am 9. Oktober 2019 mit der „Operation Friedensquelle“ eine militärische Offensive gegen die in der Türkei als Terrororganisation eingestufte und verbotene Kurdenpartei PKK im Norden Syriens gestartet.

    Am 17. Oktober einigten sich Ankara und Washington darauf, dass die Türkei ihren Einsatz für 120 Stunden einstellt, kurdische Einheiten im Gegenzug die 30 Kilometer breite Zone an der türkisch-syrischen Grenze räumen und Ankara die Kontrolle überlassen. Später erklärte der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, dass die USA die Abmachung nicht vollständig erfüllt hätten und sein Land keine Kompromisse eingehen werde.

    leo/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Überschüssiger US-Militärschrott zu vergeben: Greift Berlin diplomatisch ein oder günstig ab?
    US-Zerstörer verletzt Russlands Grenze – Verteidigungsministerium
    Russland droht bei Weitergabe von Kontrollflug-Informationen an USA mit „harter Antwort“
    Tags:
    Verletzte, Tote, Explosion, Bombe, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Kurdenpartei PKK, PKK, Verteidigungsministerium, Türkei