08:23 01 Dezember 2020
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    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wird sich von Sonntag bis Mittwoch in Griechenland aufhalten und Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos besuchen. Wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte, wird er auf seiner Reise vom Flüchtlings- und Integrationsminister von NRW, Joachim Stamp (FDP), begleitet.

    Das Aufenthaltsprogramm Laschets sieht politische Gespräche mit der griechischen Regierung in Athen und anschließend einen Flug nach Lesbos vor. Dort wolle sich der Ministerpräsident mit Hilfsorganisationen austauschen und sich ein eigenes Bild von der Situation in Flüchtlingslagern machen.

    „Der entschlossene Kampf zur Bewältigung der Corona-Pandemie entbindet uns nicht von unserer Verantwortung auch in der Flüchtlingskrise“, erklärte Laschet.

    Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagern ist laut Medienberichten dramatisch. Die Camps sind überfüllt, Zehntausende Geflüchtete leben auf engstem Raum. Es mangele an Wasser, die hygienischen Zustände seien katastrophal.

    Deutschland hatte in den vergangenen Wochen Dutzende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus den griechischen Camps nach Deutschland ausgeflogen. Auch Nordrhein-Westfalen hatte Kinder aus den Flüchtlingslagern aufgenommen.

    ls/sb/dpa

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    Armin Laschet, Lesbos, Griechenland, Deutschland