17:49 25 Oktober 2020
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    Die polnische Behörde für Wettbewerb und Verbraucherschutz UOKiK hat eine Geldstrafe gegen Gazprom in Höhe von 213 Millionen Zloty (etwa 50 Millionen Euro) wegen ausbleibender Beteiligung an der Untersuchung im Fall Nord Stream 2 verhängt.

    „Der Vorsitzende des Amtes für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz der Republik Polen (UOKiK) Tomasz Chróstny, verhängte gegen Gazprom eine Geldbuße in Höhe von fast 213 Millionen Zloty. Das ist das Ergebnis der fehlenden Kooperation bei der Untersuchung im Zusammenhang mit dem Bau der Gaspipeline Nord Stream 2“, hieß es in der Pressemitteilung der Behörde. 

    Es wird erklärt, dass die Untersuchung eingeleitet worden sei, weil sechs Unternehmen ein Konsortium zur Finanzierung des Baus von Nord Stream 2 ohne die erforderliche Zustimmung des UOKiK-Vorsitzenden gebildet hätten. 

    Demnach seien der russische Konzern Gazprom, Engie aus der Schweiz sowie Uniper, OMV, Shell und Wintershall aus den Niederlanden angeklagt worden. Während des Verfahrens habe der Vorsitzende von UOKiK Gazprom um Dokumente im Zusammenhang mit dem Fall gebeten, doch das Unternehmen habe die Bereitstellung von Informationen abgelehnt, hieß es. 

    om/ae

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    Tags:
    Russland, Gazprom, Streit, EU, Gasleitung, Strafe, Polen, Nord Stream 2