11:16 26 September 2020
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    Trotz internationaler Sanktionen treibt Nordkorea laut einem unabhängigen Expertenteam sein Atomwaffenprogramm voran und könnte bereits atomare Mini-Sprengköpfe entwickelt haben. Zu dem Schluss kommen Experten in einem vertraulichen UN-Bericht, der der Agentur Reuters vorlag.

    Darin heißt es, dass die sechs vergangenen Atomtests Nordkorea wahrscheinlich geholfen hätten, „sehr kleine Nuklearwaffen“ zu entwickeln, „die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passen“.

    Die Informationen basieren auf Einschätzung mehrerer nicht näher benannter Staaten.

    „Die Demokratische Volksrepublik Korea setzt sein Atomprogramm fort, einschließlich der Produktion von hochangereichertem Uran und dem Bau eines experimentellen Leichtwasserreaktors“, zitiert Reuters aus dem Bericht

    Einer der Mitgliedstaaten gehe davon aus, dass Nordkorea eine weitere Verkleinerung der Sprengköpfe anstrebe, so der Bericht, der am Montag dem Komitee des UN-Sicherheitsrats für Sanktionen gegen Nordkorea vorgestellt wurde.

    Nordkorea hatte sich 2005 zur Kernwaffenmacht erklärt und führte seitdem mehrere Atomtests durch, auf die der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte. Seit September 2017 hat Pjöngjang offiziell keinen Atomtest mehr durchgeführt.

    leo/ae

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    Tags:
    Reuters, Bericht, Uno, Sprengköpfe, Atomprogramm, Atomwaffen, Nordkorea