15:17 31 Oktober 2020
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    US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Axios die Entsendung von amerikanischen Truppen in den Nahen Osten als den größten Fehler in der Geschichte der Vereinigten Staaten bezeichnet.

    „Wir haben den IS* vernichtet... 100 Prozent dieses Kalifats ... Wir haben (den iranischen General Qasem -  Anm.d.Red.) Soleimani, (IS-Führer  Abu Bakr – Anm.d.Red.) Al-Baghdadi eliminiert... Ich habe Vieles getan, was andere Präsidenten nicht taten. Sie hätten niemals in den Nahen Osten kommen dürfen“, sagte Trump.

    „Die Entscheidung, in den Nahen Osten zu gehen und uns in seine Angelegenheiten einzumischen, war der größte Fehler in der Geschichte unseres Landes“, betonte der amerikanische Staatschef.

    Soleimanis Tötung

    Generalmajor Qassem Soleimani war am 3. Januar 2020 durch einen US-Raketenangriff nahe dem Bagdader Flughafen getötet worden. Daraufhin führte der Iran Raketenschläge gegen einen irakischen Militärstützpunkt durch, in dem US-Soldaten einquartiert waren. Wie Donald Trump und die Pentagon-Führung zuerst erklärten, habe es bei dem Beschuss keine Betroffenen gegeben. Später mussten die US-Militärs einräumen, dass es sehr wohl Betroffene gab, deren Zahl stetig gestiegen sei.

    Eliminierung von al-Baghdadi

    Die Eliminierung des ehemaligen IS-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi infolge einer Sonderoperation der US-Spezialeinheiten in der syrischen Provinz Idlib wurde im Oktober 2019 von US-Präsident Donald Trump verkündet. Er dankte Russland, der Türkei, Syrien und dem Irak für ihre Hilfe bei der Beseitigung von al-Baghdadi. Eine mit den Islamisten verbundene Webseite berichtete, dass der IS die Beseitigung seines Führers bestätigt hätte.

    *Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten

    sm/gs

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    Tags:
    Qassem Soleimani, USA, Geschichte, Donald Trump, Naher Osten