06:11 03 Dezember 2020
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    Im Zusammenhang mit der gewaltigen Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut am Dienstagabend sind 16 Mitarbeiter der Marinestation festgenommen worden. Dies hat die Agentur Associated Press (AP) unter Verweis auf die Nationale Nachrichtenagentur des Landes am Donnerstag mitgeteilt.

    Demnach gab der Regierungskommissar beim Militärgericht, Fadi Akiki, an, dass bisher 18 Personen befragt worden seien. Alle seien Hafen- und Zollbeamte sowie Personen, die für die Wartung des Hangars verantwortlich gewesen seien, in dem seit Jahren 2.750 Tonnen Sprengstoffe gelagert wurden.

    Bergungsarbeiten am Ort der Explosion im Hafen von Beirut, 5. August 2020
    © REUTERS / Humanitarian Relief Foundation (IHH) / Handout

    Die Ermittlung sei kurz nach der Explosion eingeleitet worden und werde fortgesetzt, um alle Verdächtigen aufdecken zu können, fügte er hinzu.

    Mega-Explosion in Beirut

    Die gewaltige Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt hat nach neuesten Angaben 137 Todesopfer gefordert. Etwa 5.000 Menschen wurden verletzt, viele gelten als vermisst.

    Der Schaden, den das ohnehin geschundene Land erleiden muss, beläuft sich auf mehrere Milliarden Dollar. Besonders katastrophal für die libanesische Wirtschaft ist, dass die verheerende Explosion den kompletten Hafen zerstört hat – und alle Güter, die dort gelagert wurden. Hinzu kommt, dass die Regierung kein Geld hat, um den Schaden zu beheben – und deshalb könnten die Probleme der Libanesen noch größer werden.

    pd/mt/sna

     

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    Tags:
    Wirtschaft, Hafen, Güter, Explosion, Beirut