09:13 30 September 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    151756
    Abonnieren

    In den Publikationen über von Russland bereitgestellte „Prämien“ für die Taliban ist kein Wort wahr, sagte der Sprecher des politischen Büros der radikal-islamischen Bewegung Taliban, Suhail Shaheen, in einem Telefongespräch mit RIA Novosti.

    Dies sei bloß Teil einer Kampagne, die die Gegner des Friedensprozesses in Afghanistan gestartet haben.

    Dem Taliban-Sprecher zufolge wurde diese „falsche und haltlose Information vom Kabuler Departement für nationale Sicherheit an einige amerikanische und europäische Journalisten übermittelt“, um „den Prozess der friedlichen Regelung zu sabotieren“.

    „In diesen Publikationen gibt es nichts, was mit der Realität zu tun hat. Das ist schlechthin eine Kampagne gegen den Friedensprozess. Und wir weisen derartige Behauptungen vollständig zurück“, betonte der Taliban-Sprecher. 

    Zuvor hatte die „New York Times“ einen Artikel gebracht, in dem behautet wurde, dass eine Einheit des russischen Militäraufklärungsdienstes den Taliban Kopfgeld für Angriffe auf Angehörige der internationalen Koalition in Afghanistan angeboten hätte.

    US-Soldaten in Afghanistan
    © AP Photo / U.S. Marine Corps/Sgt. Justin Updegraff
    Daraufhin teilte die russische Botschaft in Washington mit, dass wegen des verlogenen Zeitungsartikels in sozialen Netzwerken Aufrufe erschienen, „mit den Russen abzurechnen“. Die Information über die Drohungen wurde von der Botschaft an die Rechtsschutzorgane und das Außenministerium der USA übermittelt.

    Das russische Außenministerium qualifizierte den Artikel als Falschnachricht, und der russische Außenminister Sergej Lawrow führte die Anschuldigungen auf den innerpolitischen Kampf vor den Wahlen in den USA zurück.

    Laut US-Präsident Donald Trump ist der Artikel „auf Bestellung gefertigt“ worden. Er teilte mit, dass der US-Nachrichtendienst die von der „New York Times“ veröffentlichte Information nicht als vertrauenswürdig betrachtet. Auch das Pentagon erklärte, über keine Beweise für eine „Verschwörung“ verfügt zu haben.

    ls/sb

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Jerewan: Türkisches Kampfflugzeug schießt Su-25 armenischer Luftwaffe ab – Ankara dementiert
    Im Falle türkischer Einmischung: Armenien verspricht „Iskander“-Raketen einzusetzen
    Dieses Land könnte den Ölmarkt crashen
    Tags:
    The New York Times, Taliban, USA, Russland, Afghanistan