22:32 19 September 2020
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    Präsidentenwahl in Weißrussland (108)
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    Tschechiens Außenminister Tomáš Petříček hat Vorwürfe aus Minsk zurückgewiesen, wonach Prag die Proteste in Weißrussland nach den Präsidentenwahlen mitorganisiert und auch gelenkt haben soll.

    „Die Tschechische Republik unterstützt seit langem die Zivilgesellschaft in Weißrussland, das ist wahr. Aber weder Tschechien noch dessen Strukturen waren am Organisieren der jüngsten Proteste nach den Präsidentenwahlen beteiligt“, erklärte der tschechische Chefdiplomat am Montag in Prag.

    "Lukaschenko hat keine Beweise"

    Lukaschenko habe keinen einzigen Beweis dafür vorgelegt, dass die tschechische Regierung mit Protesten in Weißrussland zu tun habe, sagte Petříček.

    Am gleichen Tag hatte der zu seiner sechsten Amtszeit gewählte weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärt, dass manch einer versucht habe, das Fest der Wahl zu verderben.

    "Unsere Schafe" aus dem Ausland gelenkt

    „Es stellte sich heraus, dass Teilnehmer der nicht genehmigten Protestaktionen aus Polen, Tschechien und Großbritannien angerufen wurden, (…) um unsere – Entschuldigung – unsere Schafe zu lenken“, sagte Lukaschenko bei einem Treffen mit Sergej Lebedew, dem Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

    Lebedew leitete auch die GUS-Beobachtermission bei der Präsidentenwahl in Minsk.

    am/gs/ta


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    Tomas Petricek, Dementi, Proteste, Vorwürfe, Alexander Lukaschenko, Tschechien, Weißrussland