15:55 21 September 2020
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    Die mexikanischen Behörden haben sich mit Moskau im Zusammenhang mit dem neuen russischen Impfstoff gegen das Coronavirus in Kontakt gesetzt und warten auf Informationen über klinische Studien.

    „Wir stehen in Kontakt mit Russland, das offen für Verhandlungen ist, und haben Informationen zu klinischen Studien angefordert. Medizinische Einrichtungen sollten diese (Informationen) untersuchen, um die Möglichkeit ihrer Anwendung in kurzer Zeit zu bestimmen“, sagte der mexikanische Außenminister Marcelro Ebrard am Donnerstag in einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast.

    Am Dienstag hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, angekündigt, Russland habe als erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Dieser wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie und dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen entwickelt.

    Präklinische Forschungen zum Covid-19-Impfstoff wurden am Gamaleja-Institut und 48. Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums, die klinischen im Setschenow-Institut und einer Filiale des Burdenko-Militärhospitals durchgeführt.

    Spezialisten betonten mehrmals, dass alle Freiwilligen im Alter von 18 bis 60 Jahren bei den Tests hohe Antikörpertiter bekommen hätten. Niemand hätte mit schweren Komplikationen zu kämpfen gehabt. Die dritte Testphase des Präparats mit dem Namen „Sputnik V“ beginnt am 12. August.

    sm/gs

     

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    Tags:
    Impfstoff, Coronavirus, Mexiko