16:56 18 September 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    13876
    Abonnieren

    Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA (NSA) und das US-Bundesamt der Ermittlung (FBI) haben dem russischen Generalstab vorgeworfen, ein Spionageprogramm mit der Bezeichnung „Drovorub“ (Holzhacker) geschaffen zu haben, und keinerlei Beweise dafür vorgelegt.

    In einer schriftlichen Erklärung der US-Geheimdienste wird behauptet, dass das genannte Schadprogramm für das Operationssystem Linux bestimmt sei. Das Virus werde von der „Einheit 26165 des 85. Hauptzentrums der Geheimdienste der Hauptverwaltung des Generalstabs Russlands implementiert, die im Privatsektor Fancy Bear, Strontium oder ART 28 genannt“ werde.

    „Im Computer seines Opfers gelandet, ermöglicht ‚Drovorub’ eine direkte Kommunikation mit der Infrastruktur des kontrollierenden Servers, der seinerseits von außenstehenden Personen kontrolliert wird. Dadurch entsteht auch die Möglichkeit, Files herunterzuladen und aufzurufen, eingegebene Befehle auszuführen, den Datenverkehr an andere Hosts des betreffenden Netzwerks umzuleiten und einem Erkennungsprogramm zu entkommen“, behaupten NSA und FBI.

    „’Drovorub’ stellt eine Bedrohung für die nationalen Sicherheitssysteme, das Pentagon und die Hauptkunden der Verteidigungsindustrie dar, die das System Linux nutzen“, resümieren die Verfasser der Erklärung.

    NSA und FBI haben an Privatunternehmen eine Anleitung zur Suche und Neutralisierung solcher Schadprogramme übermittelt.

    Russland hat wiederholt die Anschuldigungen der USA wegen Cyberspionage zurückgewiesen.

    ls/sb

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Fall Nawalny: Deutsche Eliten und „Ausdruck eines Niedergangs“ – Experte Fischer knallhart
    Fall Nawalny: Deutschland und OPCW weichen Antworten auf Russlands Fragen aus – Lawrow
    Nord Stream 2: Versorgungsschiff „Iwan Sidorenko“ kehrt nach Kaliningrad zurück
    Tags:
    FBI, NSA, Russland, USA