16:04 19 September 2020
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    Israels Außenminister kritisiert das Nein des UN-Sicherheitsrats zum US-Vorschlag, das Waffenembargo gegen den Iran zu verlängern. Dies werde zweifellos zu einer Verschlechterung der Lage im Nahen Osten führen, sagte Gabi Aschkenasi am Samstag nach Angaben seines Büros.

    Der UN-Sicherheitsrat sei „für den genauen Zweck eingerichtet worden, Regimes wie das der iranischen Ajatollahs daran zu hindern, ihre militärischen Möglichkeiten massiv auszubauen“, sagte Aschkenasi den Angaben zufolge. Der Iran werde dies dazu nutzen, „in der Region militärisch und ideologisch Kontrolle zu ergreifen“.

    Er warf dem Iran vor, Terrorismus international aktiv als eine politische Waffe einzusetzen. 

    „Dieses Verhalten gefährdet die regionale und internationale Stabilität.“

    Die internationale Gemeinschaft müsse „jeden möglichen Schritt unternehmen, um den Iran daran zu hindern, auf der ganzen Welt Zerstörung und Terrorismus zu säen“.

    Israel wirft Teheran vor, weiter an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Der jüdische Staat sieht sich durch den Iran in seiner Existenz bedroht. Unter anderem hatte Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei Israel zuletzt als Geschwulst in der Nahost-Region bezeichnet, das mit einem Dschihad (Heiliger Krieg) der Palästinenser entwurzelt und entfernt werden müsse.

    jeg/dpa

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    Tags:
    UN-Sicherheitsrat, Embargo, Iran, USA