16:57 18 September 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    121039
    Abonnieren

    Bundeskanzlerin Angela Merkel steht laut heutigen Aussagen des Regierungssprechers Steffen Seibert einer möglichen Verlängerung des Kurzarbeitergelds „grundsätzlich positiv“ gegenüber.

    Einzelheiten müssten von den Koalitionsparteien besprochen werden. Das Kurzarbeitergeld habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland der weltweiten Krise verhältnismäßig gut standhalte.

    Plan von Scholz

    Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte gegenüber der Zeitung „Bild am Sonntag“ gesagt, dass er die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlängern wolle. Die Corona-Krise werde in den nächsten Wochen nicht plötzlich verschwinden:

    „Unternehmen und Beschäftigte brauchen von der Regierung das klare Signal: Wir gehen mit euch den gesamten Weg durch die Krise, damit niemand auf der Strecke ohne Not entlassen wird.“

    Die beispiellose Corona-Rezession hat in Deutschland zu einem nie gekannten Ausmaß von Kurzarbeit geführt. Grundsätzlich gilt derzeit eine Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld von maximal zwölf Monaten. In bestimmten Fällen kann die Bezugsdauer bereits jetzt auf bis zu 21 Monate verlängert werden.

    ak/dpa/mt

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Fall Nawalny: Deutsche Eliten und „Ausdruck eines Niedergangs“ – Experte Fischer knallhart
    Fall Nawalny: Deutschland und OPCW weichen Antworten auf Russlands Fragen aus – Lawrow
    Nord Stream 2: Versorgungsschiff „Iwan Sidorenko“ kehrt nach Kaliningrad zurück
    Tags:
    Kurzarbeit, Steffen Seibert, Angela Merkel, Olaf Scholz, Deutschland