06:00 21 September 2020
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    Das Militär des westafrikanischen Landes Mali hat in der Nähe seiner Hauptstadt Bamako rebelliert. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag unter Berufung auf eine Mitteilung der norwegischen Botschaft und eine Quelle in den Sicherheitskreisen.

    „Die Botschaft hat Berichte über eine Meuterei in den Streitkräften erhalten; die Truppen sind auf dem Weg nach Bamako. Die norwegischen Bürger sollten vorsichtig sein und möglichst zu Hause bleiben, bis die Situation geklärt ist“, heißt es in der Mittteilung.

    Auch die französische und die spanische Botschaft haben ihren Bürgern empfohlen, ihre Häuser nicht zu verlassen.

    Eine Quelle der Nachrichtenagentur in den Sicherheitskreisen bestätigte die Meuterei im Lande: „Das Militär hat zu den Waffen gegriffen“, hieß es.

    Der Rundfunksender RFI berichtete unter Berufung auf Ortsbewohner, dass am Dienstagmorgen in der Nähe des Militärstützpunktes Kati Schüsse zu hören gewesen seien. Die Stadt Kati ist 15 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt. Die Straße zum Stützpunkt sei blockiert und der Zugang zu ihm wird verweigert. Die Gemeinde Kati befindet sich in der Nähe des Präsidentenpalastes.

    Minister und ranghohe Offiziere verhaftet?

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Verweis auf ihre Quellen berichtete, sollen Aufständische in Mali mehrere Minister und ranghohe Offiziere verhaftet und an einen unbekannten Ort gebracht haben.

    asch/rtr/sna/ae

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    Tags:
    Rebellion, Streitkräfte, Militär, Bamako, Mali