17:01 18 September 2020
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    Die Stationierung der weißrussischen Armee im Westen des Landes ist laut dem polnischen Vizeaußenminister Marcin Przydacz ein psychologisches Spiel von weißrussischen Behörden, das keine externe Bedrohung darstellt.

    Der weißrussische Staatschef, Alexander Lukaschenko, hatte am Dienstag erklärt, dass das Militärkommando Weißrusslands die Kampfeinheiten der Armee an den westlichen Grenzen der Republik stationiert und diese in volle Kampfbereitschaft gebracht habe.

    Przydacz verwies gegenüber „Polskie Radio“ darauf, dass es nicht die erste Erklärung solcher Art sei, die Lukaschenko gemacht habe.

    „Wir analysieren natürlich aufmerksam und beobachten alle Bewegungen. Ich möchte aber beruhigen: Die polnische Sicherheit ist nicht bedroht.“

    Spiel von Lukaschenko

    Der Politiker meint, dass Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko ein gewisses „psychologisches Spiel“ verfolge, das „das Element der Angst und Bedrohung in den gesellschaftlichen Dialog einführen“ solle. Dadurch solle die Gesellschaft um die einzig akzeptable Macht herum vereinigt werden – nämlich die „Macht von Lukaschenko“.

    Przydacz betonte, dass Polen dies als weißrussisches psychologisches Spiel und nicht als externe Bedrohung wahrnehme.

    Laut seinen Angaben hatte am Dienstag Polens Präsident Andrzej Duda ein Telefongespräch mit dem Nato-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, geführt. „Die Verpflichtungen der Nato zu einer kollektiven Verteidigung und Sicherheit aller Nato-Mitglieder wurden vollständig bekräftigt.“

    al/sna/ae

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    Tags:
    Stationierung, Alexander Lukaschenko, Spiel, Armee, Weißrussland, Polen