06:37 21 September 2020
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    Norwegen hat am Mittwoch einen russischen Diplomaten im Zusammenhang mit dem Spionageskandal ausgewiesen. Das teilt der Norwegische Rundfunk NRK unter Verweis auf das norwegische Außenministerium mit.

    Das Außenministerium Norwegens teilte mit, dass der russische Diplomat in der Handelsabteilung der Botschaft tätig gewesen sei und Handlungen durchgeführt habe, welche „mit dem diplomatischen Status unvereinbar“ seien. Er sei zur Persona non grata erklärt worden und müsse das Land in Kürze verlassen. Laut dem Pressedienst des Außenministeriums wurde der russische Botschafter in Oslo bereits darüber in Kenntnis gesetzt. 

    Vergangene Woche wurde ein norwegischer Staatsbürger in Oslo festgenommen. Die Festnahme erfolgte in einem Restaurant. Der Verdächtigte soll sich dort mit einem  vermeintlich russischen Agenten getroffen haben.

    Dem Mann wird vorgeworfen, über einen langen Zeitraum Kontakt zu einem russischen Agenten gehabt und Staatsgeheimnisse weitergegeben zu haben. Ihm soll eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren drohen. In dem Fall wurde laut NRK bisher nur eine Person festgenommen.

    Der Norweger ist Angaben zufolge bei der Klassifikationsgesellschaft DNV GL (Det Norske Veritas) angestellt. Der Verdächtige habe bereits eingeräumt, dass er Geld für Informationen erhalten habe. Er soll jedoch bestritten haben, dass die von ihm übergebenen Daten den nationalen Interessen Norwegens schaden würden. 

    mka/sna/gs

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    Spionage, Diplomat, Russland, Norwegen