16:53 25 September 2020
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    Tschechien hat bei der Wiedereinführung der landesweiten Maskenpflicht vom 1. September an einen teilweisen Rückzieher gemacht. In Geschäften, Gaststätten, Kneipen und beim Friseur muss nun doch kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden – dabei wurde dies erst am Montag beschlossen.

    Dies teilte Gesundheitsminister Adam Vojtech von der tschechischen Partei ANO 2011 am Donnerstag mit. Er sprach von einem „Kompromiss“.

    Das Parlament in Prag verabschiedete zudem eine Änderung des Wahlgesetzes: Damit Bürger, die sich in Corona-Quarantäne befinden, wählen können, sollen „Drive-in-Wahllokale“ für Autofahrer eingerichtet werden. Der Stimmzettel kann dann aus dem Fahrzeug abgegeben werden. Hintergrund ist, dass es in Tschechien keine Briefwahl gibt. Anfang Oktober finden Regional- und Teilwahlen zum Senat statt.

    Zuvor hatte es in den sozialen Medien heftige Kritik an den neuerlichen Einschränkungen gegeben. Verpflichtend werden Masken indes – wie geplant – landesweit wieder in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Behörden sowie in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sein. In manchen Regionen gilt das schon jetzt.

    mka/dpa/gs

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    Tags:
    Maskenpflicht, Tschechien, Coronavirus