10:20 04 Dezember 2020
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    Das Vorgehen der US-Regierung deutet laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow auf den Wunsch der Vereinigten Staaten hin, sich von allen internationalen multilateralen Verpflichtungen zu befreien. Dies sagte der Chefdiplomat in einem Interview mit dem TV-Sender Rossiya 1.

    Davon zeugen ihm zufolge die exterritorialen Sanktionen

    „Wenn die USA meinen, dass China eine Gefahr darstellt, weil es zu viel an die USA verkauft und zu wenig kauft, führen die Amerikaner Einschränkungen auf die Einfuhr aus der Volksrepublik ein. Wenn die Vereinigten Staaten zu dem Schluss kommen, dass sich der Iran, obwohl er alles tut, was im Rahmen des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplanes vereinbart wurde, trotzdem schlecht verhält (alle anderen sind nicht dieser Meinung), dann werden gegen den Iran Sanktionen verhängt“, erklärte Lawrow. 

    Für Venezuela gelte dies in gleichem Maße. Wenn die Vereinigten Staaten der Auffassung seien, dass Präsident Nicolas Maduro eine Strafe verdiene, würden sie gegen ihn Sanktionen ankündigen, führte er weiter aus. 

    „Und daraufhin erklären sie allen restlichen Staaten, dass sie mit den Ländern keinen Handel betreiben dürfen, die die Vereinigten Staaten isolieren wollen“, so der Minister. 

    ao/ae/sna

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    Tags:
    Venezuela, China, Iran, Russland, Sergej Lawrow, US-Sanktionen