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    Präsidentenwahl in Weißrussland (119)
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    Weißrusslands Verteidigungsministerium hat auf seiner offiziellen Webseite über den Versuch der Verletzung seines Luftraums seitens Litauen informiert.

    „Das Verteidigungsministerium informiert über den Versuch der Verletzung des Luftraums der Republik Belarus. Am 23. August gegen 19:30 Uhr (Ortszeit) wurde von den Dienstkräften der Luftstreitkräfte und den Flugabwehrtruppen eine Provokation seitens der Republik Litauen bei der Ortschaft Wolkowschtschina in der Region Aschmjany unterbunden“, heißt es in dem Schreiben.

    Vom angrenzenden Territorium wurde demnach eine Sonde aus acht Luftballons mit antistaatlicher Symbolik gestartet.

    Dank den Handlungen der Crews von Mi-24-Hubschraubern sei der Flug der Luftballons ohne Waffeneinsatz unterbunden worden.

    „Das Verteidigungsministerium hat entsprechende Materialien vorbereitet und diese an das Außenministerium Weißrusslands zur Vorbereitung einer Note an die litauische Seite geschickt.“

    Zugleich teilte das litauische Außenministerium mit, dass am 23. August der weißrussische Botschafter in Litauen, Valeri Baranowski, ins Außenministerium einbestellt worden sei. Ihm wurde wegen der Verletzung der staatlichen Grenze Litauens eine Protestnote überreicht.

    Laut dem Außenamt Litauens hatte ein weißrussischer Helikopter vom Typ Mi-24 am 23. August um 18:50 Uhr (Ortszeit) die litauische Staatsgrenze nahe dem Dorf Medininkai passiert.

    Lukaschenko warnt

    Beim Besuch eines Militärübungsplatzes im nordwestlichen Gebiet Grodno hatte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko zuvor Gegenmaßnahmen im Fall einer Verletzung der weißrussischen Landesgrenze bekanntgegeben. „Ohne Warnung! Sollten sie die Grenze verletzen, reagieren wir ohne Warnung“, sagte Lukaschenko dort.

    ak/sb

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    Tags:
    Luftballons, Verteidigungsministerium, Luftraumverletzung, Litauen, Weißrussland