06:27 21 September 2020
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    Die russischen Komiker Wowan (Wladimir Kusnezow) und Lexus (Alexej Stoljarow) haben am Dienstag auf YouTube ein Video veröffentlicht, bei dem es sich ihren Angaben zufolge um einen Mitschnitt von Gesprächen mit US-Senatorin Kamala Harris, US-Senator Michael Bennet sowie dem Kongressabgeordneten Tulsi Gabbard handelt.

    Die demokratischen Politiker sollen mit einer Frau gesprochen haben, die sich für die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg ausgegeben hatte.

    Die inzwischen als Vize-Kandidatin der Demokraten nominierte Harris soll sich bereit erklärt haben, mit „Thunberg“ einen Plan gemeinsamer Handlungen in Betreff des Klimas zu entwickeln. Dies sollte Teil von Harris‘ Wahlkampagne werden.

    Weiter beklagte sich „Thunberg“ über den US-Präsidenten Donald Trump. Er habe ihr bei einer Begegnung auf dem UN-Klimagipfel in New York vermeintlich gesagt, dass sie ihr Ziel nicht erreichen werde.

    Laut den Spaßvögeln stimmte Harris der „Aktivistin“ zu, dass das angebliche Benehmen Trumps „nicht normal“ sei, und erklärte sich bereit, einen Mitschnitt des vermeintlichen Gesprächs zu bekommen. Auch den Vorschlag „Thunbergs“, gegen den US-Präsidenten auszusagen, soll die Demokratin nicht abgelehnt haben. Sie versprach angeblich, dass ihr Assistent die „Schwedin“ kontaktieren werde.

    Tulsi Gabbard

    Ein weiteres Opfer des Telefonstreichs war dem Komiker-Duo zufolge Gabbard, die in ihrer Wahlkampagne einen besonderen Akzent auf das Beenden aller Kriege und die Heimkehr US-amerikanischer Soldaten gelegt hatte.

    Der selbsterklärten Greta Thunberg soll die Politikerin jedoch gesagt haben, dass Kriege notwendig seien. So sollten „Kräfte des Bösen“ zerstört werden, die „unsere Sicherheit und unser Wohlergehen bedrohen“.

    Darüber hinaus soll Gabbard, die zuvor von der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton als „Liebling Moskaus“ bezeichnet worden war, die Vorwürfe kommentiert haben. Den Prankern soll Gabbard gesagt haben, dass es „absurd“ sei und dass die Ursache darin liege, dass Clinton Angst habe.

    Michael Bennet

    Bennet soll „Thunberg“ versprochen haben, dass er es den Schülern erlauben würde, Unterricht zu versäumen, um an Klimademonstrationen teilzunehmen. Der Politiker brach jedoch offenbar das Gespräch ab, als die Frau sagte, sie sei eine russische Agentin und habe ihn im Auftrag russischer Behörden angerufen.

    Das russische Komikerduo ist für seine Streiche mit Prominenten bekannt. Unter den Opfern waren unter anderem Politiker wie Boris Johnson, Andrzej Duda und Bernie Sanders sowie der britische Popstar Elton John und der US-Schauspieler Joaquin Phoenix.

    mo/mt/sna

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