22:02 27 September 2020
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    Chinas Militär hat zwei Mittelstreckenraketen in das umstrittene Südchinesische Meer geschossen, welche Angaben zufolge als Warnung an die USA gedacht waren. Das berichtete eine dem chinesischen Militär nahestehende Quelle der Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“.

    Die Raketen seien am Mittwoch von den Provinzen Qinghai und Zhejiang abgefeuert worden und in einem Seegebiet gelandet, das von Montag bis Samstag für Manöver gesperrt gewesen sei. Das Blatt sprach von einer „Warnung an die USA“.

    Nach Angaben der Zeitung wurde eine nuklear bestückbare Mittelstreckenrakete vom Typ DF-26B mit einer Reichweite von 4000 Kilometer eingesetzt wie auch eine fortschrittliche Anti-Schiffs-Rakete vom Typ DF-21D mit einer Reichweite von 1800 Kilometern. Beide Raketen landeten nach Angaben der Zeitung in einem Gebiet südöstlich der chinesischen Insel Hainan sowie der Paracel-Inseln.

    Die ungewöhnliche Demonstration militärischer Stärke folgte auf einen Zwischenfall mit einem amerikanischen Aufklärungsflugzeug, den Chinas Militär als „schwere Provokation“ wertete.

    China erhebt Territorialansprüche über weite Teile des strategisch wichtigen Südchinesischen Meeres. Der Internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies die Gebietsansprüche 2016 aber zurück. China ignoriert das Urteil.

    mka/dpa/gs

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    Tags:
    Mittelstreckenraketen, Südchinesisches Meer, China