14:47 19 September 2020
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    US-Präsident Donald Trump hat den Demokraten, die ihm zufolge den Bau von Rohrleitungen im Land verhindern, vorgeworfen, dass die Vereinigten Staaten zum Öl-Kauf in Russland gezwungen sind.

    Wie Trump am Freitag bei einem Treffen mit seinen Anhängern in New Hampshire bemängelte, müsse in New England im Nordosten der USA landesweit am meisten für Strom hingeblättert werden.  

    „Wissen Sie warum? Weil der Gouverneur (von New York, Demokrat Andrew – Anm. d. Red.) Cuomo keine Pipeline durch die Spitze des Staates New York verlegen lässt, damit Öl und Gas, von dem wir jede Menge haben, dorthin gelangen können“, kritisierte Trump.

    ​Daraufhin fragte der US-Staatschef seine Anhänger, ob sie wüssten, woher sie ihre Energieressourcen beziehen. Er antwortete selbst: „Aus Russland“.

    „Das habt ihr nicht gewusst? Zu euch kommen viele Schiffe, die meisten davon kommen aus Russland, weil Gouverneur Cuomo aus New York die Verlegung einer Pipeline nicht erlaubt“, monierte Trump.

    Das Video der Rede des Präsidenten wurde auf seinem Twitter-Account veröffentlicht.  

    Im Jahr 2019 hatten die Vereinigten Staaten im Schnitt 515.000 Barrel Öl pro Tag in Russland gekauft. Der gesamte Import von russischem Öl und Ölprodukten in den USA  wurde im Jahr 2019 auf 13,8 Milliarden US-Dollar (11,6 Milliarden Euro) geschätzt.

    Am Montag hatten die Republikaner US-Präsident Donald Trump formell als ihren Kandidaten nominiert. Damit zieht der Republikaner am 3. November gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden in die Wahl.

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Treffen, Anhänger, Demokraten, Republikaner, Öl, Russland, Joe Biden, Donald Trump, USA