05:55 21 September 2020
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    Russland hat am Freitag zwei Jagdflugzeuge losschicken müssen, da an der Ostsee ein US-Langstreckenbomber geortet worden war. Nach Angaben des russischen Militärs steuerte die US-Maschine zuerst auf die Grenze zu, drehte dann aber um.

    „Am 28. August haben die russischen Luftraumkontrollsysteme über den neutralen Gewässern der Ostsee ein Luftziel entdeckt, das auf die Staatsgrenze der Russischen Föderation zuflog“, teilte das Nationale Verteidigungszentrum Russlands mit.

    „Um das Luftziel zu identifizieren und eine Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation zu verhindern, stiegen zwei Jagdflugzeuge Su-27 der Luftabwehr der Ostseeflotte in die Luft.“

    Die beiden Maschinen hätten sich dem Objekt auf eine sichere Distanz genähert und es als ein strategisches Bombenflugzeug В-52Н der US-Luftwaffe identifiziert. Als der Amerikaner von der russischen Grenze umdrehte und von der Grenze wegflog, kehrten die Su-27, so die Mitteilung, zu ihrem Stützpunkt zurück.

    „Die Su-27 haben auf ihrem Flug die internationalen Flugregeln strikt eingehalten. Eine Verletzung der russischen Staatsgrenze durch das amerikanische Flugzeug wurde nicht zugelassen.“

    In den letzten Monaten schickte das russische Militär fast wöchentlich Kampfjets los, um westliche Militärflugzeuge in Grenznähe abzufangen. Am Montag hieß es, dass zugleich ein amerikanisches, ein schwedisches und ein deutsches Flugzeug über der Ostsee aufgekreuzt und von einer russischen Su-27 abgefangen worden seien.

    leo/ae

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    Tags:
    Luftwaffe, Su-27, B52, Ostsee, USA, Russland