15:58 19 September 2020
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    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat sechs Personen in verschiedenen Regionen des Landes festgenommen, die Geld für Militante der Terrormiliz IS* gesammelt hatten.

    Der Einsatz fand in Moskau, im Gebiet Moskau, in der Republik Dagestan, in der Region Krasnojarsk und im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen statt. Bei den Tätern wurden Kommunikations- und Zahlungsgeräte beschlagnahmt. Den Ermittlern zufolge sind sie mit einer Gruppierung verbunden, deren Mitglieder bereits wegen Finanzierung von IS-Kämpfern in Syrien verurteilt wurden. 

    Die Gruppe der IS-Anhänger soll in der Periode zwischen 2016 und 2017 nicht weniger als umgerechnet 6000 Euro gesammelt haben, darunter von Personen, die bereits wegen Terrorismus verurteilt wurden. 

    Wie FSB-Chef Alexander Bortnikow im Juni mitteilte, wurden in Russland innerhalb der vergangenen zehn Jahren 160 Terroranschläge vereitelt, 43 davon im vergangenen und mehr als 20 im laufenden Jahr. 

    Rekrutierungskanal vernichtet 

    Vor etwa einer Woche hatte der FSB einen Kanal zur Rekrutierung von Militanten für den Islamischen Staat* in Syrien aufgedeckt und den Drahtzieher festgenommen. 

    Der Täter warb Russen und Bürger anderer ehemaliger Sowjetstaaten an und organisierte deren Entsendung nach Syrien. Neben seinen „kriminellen Kontakten“ wurden auch Finanzierungskanäle und geheime Bewegungsrouten der Kämpfer aufgedeckt. 

    *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten 

    om/sb/sna

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    Tags:
    FSB, Finanzierung, IS, Terrorismus, Russland