06:00 21 September 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    31245
    Abonnieren

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow und ranghohe Vertreter der syrischen Opposition haben am Montag in Moskau nach Angaben des russischen Außenministeriums Probleme der Beilegung der innersyrischen Krise erörtert.

    „Erörtert wurden aktuelle Fragen, die mit der Regelung der Krise in Syrien zusammenhängen. Es kommt darauf an, umfassende innersyrische Vereinbarungen auf der Grundlage der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates zu erlangen“, hieß es in der Mitteilung.

    Moskau will innersyrischen Dialog fördern

    „Lawrow bekräftigte die Bereitschaft Moskaus, einen inklusiven konstruktiven innersyrischen Dialog im Interesse der weiteren Wiederherstellung und Festigung der Souveränität, Einheit und territorialen Integrität Syriens sowie der Schaffung von Voraussetzungen für eine harmonische Koexistenz und Entwicklung aller ethnischen und religiösen Gruppen der syrischen Gesellschaft zu fördern“, betonte das russische Außenamt.

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS)* in Syrien und im Irak verkündet. In einzelnen Regionen Syriens werden noch lokale Operationen gegen die Terroristen durchgeführt. In den Vordergrund rücken gegenwärtig die politische Regelung, der Wiederaufbau des Landes und die Heimführung von Flüchtlingen.

    *in Russland per Gesetz verbotene Terrormiliz

    am/mt

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Putin: Darum musste Russland Hyperschallwaffen entwickeln
    „Gigantischer Roboter“ in Area 51? Seltsame Sichtung auf Google Earth gemeldet – Video
    Moskau wirft Washington Wunschdenken in Bezug auf antiiranische Sanktionen vor
    Tags:
    Treffen, Opposition, Sergej Lawrow, Syrien, Russland