15:09 30 November 2020
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    Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro ist überzeugt, dass US-Präsident Donald Trump seine Tötung gebilligt habe. Jetzt werde nach Scharfschützen gesucht, die das tun könnten, so Maduro.

    „Ich war Opfer einer denkbar groben Aggression. Die US-Regierung (…) setzte ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar auf mich aus. Donald Trump billigte meine Tötung – ich übertreibe nicht. Nun versuchen sie, eine Gruppe von Scharfschützen zu schicken oder in Venezuela anzuwerben, um mich zu töten. Das ist eine Entscheidung Donald Trumps“, sagte der venezolanische Präsident. Sein Auftritt wurde per Twitter übertragen.

    Das US-Justizministerium hatte im Frühjahr Vorwürfe gegen Maduro und weitere 14 staatliche Führungspersonen publik gemacht und behauptet, sie seien am Drogenhandel beteiligt. Das US-Außenministerium setzte ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar auf Maduro aus.

    Laut dem venezolanischen Präsidenten waren bereits 2019 mehrere Mordanschläge verhindert worden, die mit Billigung der USA in Kolumbien organisiert worden seien.

    Maduro hat außerdem den Ex-Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, für ein Attentat vom 4. August verantwortlich gemacht. Damals wurden während einer Militärparade in Caracas mehrere mit Sprengstoff bestückte Drohnen gegen die Tribüne gesteuert, auf der der Präsident stand. Bei dem versuchten Anschlag wurden sieben Gardisten verletzt, der Präsident kam nicht zu Schaden.

    ls/sb

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    Tags:
    John Bolton, Kolumbien, Donald Trump, Nicolás Maduro, USA, Venezuela