06:00 21 September 2020
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    Im westafrikanischen Mali ist bei einem Zwischenfall mit französischen Soldaten ein Zivilist ums Leben gekommen, zwei weitere sind verletzt worden. Wie der französische Generalstab am Dienstagabend in Paris bestätigte, ereignete sich der Zwischenfall etwa 50 Kilometer westlich der Stadt Gao.

    Laut einem Bericht des Generalstabs seien auf einen Bus, der sich schnell einem Militärkonvoi näherte, Warnschüsse abgegeben worden. Zwei Kugeln seien vom Boden abgeprallt, hätten die Windschutzscheibe des Fahrzeugs durchschlagen und drei Insassen getroffen. Das Militär sprach den Angehörigen des Opfers sein Beileid aus.

    5100 französische Soldaten kämpfen im Rahmen der Operation „Barkhane“ im riesigen Sahel-Gebiet gegen Terrorgruppen. Einige dieser Gruppen haben dem „Islamischen Staat“ (IS)* oder der Al-Qaida-Miliz* die Treue geschworen. In dem Krisenland Mali sind eine EU-Ausbildungsmission sowie eine UN-Mission tätig, an denen sich auch Deutschland beteiligt. Erst im vergangenen Monat hatten aufständische malinesische Militärs den Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta zum Rücktritt gezwungen.

    **Terrororganisationen, in Russland verboten

    ls/mt/dpa

     

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    Tags:
    Al-Kaida, Islamischer Staat, Mali