17:18 18 September 2020
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    Inmitten der landesweiten Proteste gegen Rassismus hat US-Präsident Donald Trump die staatlichen Stellen angewiesen, ihre Mitarbeiter nicht mehr an Anti-Rassismus-Trainings teilnehmen zu lassen.

    Die angebotenen Kurse kämen „unamerikanischer Propaganda“ gleich, erklärte das Weiße Haus am Freitag.

    Teilnehmern solcher Trainings sei erklärt worden, dass „praktisch alle Weißen zu Rassismus beitragen“, erklärte das Weiße Haus weiter

    „Medienberichten zufolge wurde in einigen Kursen behauptet, bereits in der Überzeugung, dass Amerika das Land der Möglichkeiten ist, oder in der Überzeugung, dass der am besten Qualifizierte den Job erhalten sollte, stecke Rassismus”, hieß es in der Erklärung.

    Nach Angaben des Weißen Hauses wurden die Bundesbehörden angewiesen, das Geld der Steuerzahler nicht mehr für „spaltende, unamerikanische Propaganda-Trainingseinheiten“ auszugeben.

    In den USA gibt es derzeitig hitzige Debatten und Ausschreitungen wegen der anhaltenden Diskriminierung von Afroamerikanern. Wegen wiederholter Fälle von rassistisch motivierten Angriffen und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner bestimmt die Rassismus-Debatte auch den Wahlkampf vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November.

    sm/gs

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    Tags:
    Trainings, Behörden, Rassismus, Donald Trump