22:21 19 September 2020
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    Das Mitglied des norwegischen Parlaments, Tybring-Gjedde, hat nach eigenen Angaben den US-Präsidenten Donald Trump für seine Bemühungen zur Lösung langwieriger Konflikte weltweit für den Friedensnobelpreis nominiert. Das berichtet der US-Sender Fox News am Mittwoch.

    „Ich denke, er hat mehr getan, um Frieden zwischen Nationen zu stiften, als die meisten anderen Friedensnobelpreis-Nominierten“, sagte der Politiker der Partei „Fremskrittspartiet“ (Partei des Fortschritts) gegenüber Fox News.

    In seinem Nominierungsbrief soll Tybring-Gjedde geschrieben haben, dass die Trump-Regierung eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gespielt habe.

    „Da erwartet wird, dass andere Länder des Nahen Ostens in die Fußstapfen der VAE treten werden, könnte das Abkommen den Nahen Osten zu einer Region der Zusammenarbeit und des Wohlstands machen“, schrieb der norwegische Abgeordnete.

    Trotzdem sei er „kein großer Trump-Befürworter“.

    Da Tybring-Gjedde Parlamentsmitglied eines souveränen Staates ist, ist ihm eine Nominierung gestattet. Für gewöhnlich werden pro Jahr etwa 300 Nominierungen beim Nobelpreis-Komitee eingereicht.

    Abkommen zwischen Israel und den Emiraten

    Israel und die VAE wollen am 15. September im Weißen Haus ein Abkommen zu der Mitte August angekündigten Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichnen. Dadurch würden die Emirate nach Ägypten und Jordanien das dritte arabische Land sein, das gegenwärtig diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält. Im Gegenzug für die Einigung will Israel die geplante Annektierung von Gebieten im besetzten Westjordanland aussetzen.

    Die palästinensische Führung hat ihrerseits das Abkommen entschieden abgelehnt.

    pd/mt/sna

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    Parlamentarier, Norwegen, Friedensnobelpreis, USA