14:27 19 September 2020
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    Der Präsident von Weißrussland, Alexander Lukaschenko, rechnet damit, beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in der Umsetzung der Übereinkünfte zwischen den Premierministern beider Länder einen "fetten Punkt" zu setzen, „um weiter voranzukommen“.

    Wie Sputnik Belarus am Donnerstag mitteilte, habe Lukaschenko dies bei einer Zusammenkunft mit dem Botschafter Russlands, Dmitri Mesentsew, angekündigt. 

    Der Präsident betonte, während der Verhandlungen der zwei Regierungsdelegationen in Minsk seien „sehr gute Übereinkünfte“ erzielt worden. 

    „Wir arbeiten an ihrer Entwicklung. Wir werden uns natürlich in nächster Zeit mit dem Präsidenten Russlands treffen und wahrscheinlich einen fetten Punkt unter die Umsetzung dieser Beziehungen und Übereinkünften setzen, um weiter voranzukommen. Natürlich wird es noch viele weitere Fragen geben, es wird sie immer geben. Wenn eine Zusammenarbeit im Gange ist, tauchen viele Fragen auf; sie müssen natürlich geklärt werden“, fügte Lukaschenko hinzu. 

    Telefonat zwischen Putin und Lukaschenko

    Ende August hatte der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin telefoniert. Das Gespräch fand auf Initiative der weißrussischen Seite statt. 

    Die Spitzenpolitiker beider Länder hatten den Ausbau der bilateralen Beziehungen sowie die Umsetzung der bilateralen Vereinbarungen zur Erörterung gebracht. Die Präsidenten haben unter anderem Meinungen über internationale Fragen ausgetauscht.

    Refinanzierung weißrussischer Schulden 

    Putin und Lukaschenko hatten zudem die Refinanzierung der weißrussischen Schulden besprochen. Wie Lukaschenko erläuterte, wird Weißrussland eine Milliarde US-Dollar in Absprache mit Moskau „bei sich behalten“. Damit werde die Republik „eine gute Stärkung“ des weißrussischen Rubels bekommen.

    ao/mt/sna

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    Tags:
    Verhandlungen, Wladimir Putin, Alexander Lukaschenko, Russland, Weißrussland