10:21 04 Dezember 2020
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    Inmitten der Spannungen im benachbarten Belarus hat in Litauen am Montag ein rund zweiwöchiges Militärmanöver mit etwa 950 Soldaten aus zehn Nato-Ländern begonnen. Neben litauischen Truppen nehmen an der Luftverteidigungsübung „Tobruq Legacy 20“ unter anderem auch Einheiten aus Frankreich, Polen und den USA teil.

    Ziel der bis zum 25. September laufenden Übung sei eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften der Nato-Staaten bei der bodenbasierten Luftverteidigung. Dazu wurden von den Verbündeten vorübergehend mehrere Luftverteidigungssysteme nach Litauen verlegt.

    In einer Mitteilung der US-Armee in Europa hieß es mit Blick auf die Lage in Belarus:

    „Tobruq Legacy 2020 ist eine lange geplante defensiv ausgerichtete Übung, die nicht an aktuelle Ereignisse in der Region geknüpft sind.“

    In der Ex-Sowjetrepublik kommt es seit der umstrittenen Präsidentenwahl Anfang August zu Massenprotesten gegen den regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko.

    Im Litauen waren zuletzt neue Einheiten der US-Armee für mehrere im Herbst geplante Militärübungen eingetroffen. Der unter Druck geratene Lukaschenko hatte der Nato vorgeworfen, Truppen an der Grenze zu Belarus zu stationieren. Das Militärbündnis wies dies zurück.

    as/dpa

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    Übung, Litauen, NATO