10:18 04 Dezember 2020
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    „Scientific American befürwortet Joe Biden“ – unter dieser Überschrift spricht sich die renommierte US-Zeitschrift erstmals in ihrer 175-jährigen Geschichte für einen Präsidentschaftskandidaten aus. Und kritisiert den amtierenden Präsidenten Donald Trump scharf.

    „Uns fällt das nicht leicht“, heißt es im Leitartikel zur Oktoberausgabe des Magazins.

    „Wissenschaftliche Belege zeigen, dass Donald Trump den USA und ihren Menschen schweren Schaden zugefügt hat, eben, weil er wissenschaftliche Belege ablehnt. Das erschütterndste Beispiel dafür ist sein unehrlicher und unangemessener Umgang mit der Covid-19-Pandemie, die bis Mitte September mehr als 190.000 Amerikaner das Leben gekostet hat“,

    heißt es in dem Artikel.

    Die erstmals 1845 publizierte Zeitung „Scientific American“ (abgekürzt: SciAm) ist heute eine der ältesten und weltweit angesehensten populärwissenschaftlichen Zeitschriften. Nach eigenen Angaben erreicht die Monatsschrift weltweit zehn Millionen Leser.

    „Kurzsichtig und opportunistisch“

    Der bekannte US-Psychologe Geoffrey Miller äußerte sich kritisch zu der Entscheidung der Redaktion des „Scientific American“. Auf Twitter schrieb er, dass das Magazin sein 175 Jahre altes Prinzip der Überparteilichkeit „für billige, kurzsichtige und opportunistische Tugendsignalisierung“ opfere.

    ​as

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahlen, Präsidentschaftswahl, USA, Joe Biden, Donald Trump