15:54 29 Oktober 2020
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    Ein türkischer Beobachtungsposten in der syrischen Provinz Idlib ist angegriffen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium am Mittwoch via Twitter mit.

    „Mehrere Gruppen in Zivil (…) näherten sich unseren Beobachtungspunkten Nr. 3, 4 ,5, 6, 7, 8 und 9 in der Deeskalationszone Idlib, griffen unseren Beobachtungsposten Nr. 7 an und zerstreuten sich nach den ergriffenen Maßnahmen“, hieß es in der Twitter-Notiz.

    ​Idlib ist die einzige Provinz in Syrien, deren erheblicher Teil noch von den Terroristen kontrolliert wird. 2017 wurde dort eine nördliche Deeskalationszone eingerichtet, in die jene Extremisten zogen, die sich weigerten, ihre Waffen im Vorort Damaskus in Ost-Guta und in den südlichen Regionen des Landes niederzulegen.

    Die Beobachtungsposten der türkischen Armee befinden sich auf dem Territorium von Idlib, und gemäß den Vereinbarungen zwischen dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan führt dort das Militär der beiden Länder gemeinsame Patrouillen durch.

    Vereinbarungen zwischen Moskau und Ankara

    Am 5. März hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan nach mehrstündigen Verhandlungen in Moskau eine Vereinbarung zu Syrien unterzeichnet. Darin bekräftigen sie ihr Bekenntnis zum „Astana-Format“, riefen eine Feuerpause aus und einigten sich auf gemeinsame Patrouillen entlang der wichtigen Verkehrsader М4, die von Kämpfern kontrolliert wird. Die erste russisch-türkische Patrouille fand am 15. März statt.

    pd/mt/sna

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    Tags:
    Vereinbarung, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin, Patrouille, Idlib