16:05 21 September 2020
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    Das Bundeskabinett will die Diplomatin Helga Schmid an der Spitze der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sehen.

    Die Benennung Schmids - die Top-Unterhändlerin beim Atomabkommen mit dem Iran war - als deutsche Kandidatin für das Amt der OSZE-Generalsekretärin, sei am Mittwoch beschlossen worden, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit.

    Sie ist derzeit Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Dienstes.

    „Mit Helga Schmid bewirbt sich aus Sicht der Bundesregierung eine bestens geeignete Kandidatin für den Posten der Generalsekretärin der OSZE: Mit ihrer langjährigen Führungserfahrung, ihrem außerordentlichen Verhandlungsgeschick und ihren tatkräftigen Beiträgen zur internationalen Krisenprävention gestaltet sie seit Jahren multilaterales Handeln in Europa - und darüber hinaus“, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD) dazu.

    Die Bundesregierung sei überzeugt, dass Schmid ein großer Gewinn für die OSZE und die gesamteuropäische Zusammenarbeit wäre, so Maas weiter.

    „Mit der Kandidatur von Frau Schmid unterstreicht die Bundesregierung, welche Bedeutung die OSZE für die deutsche Außenpolitik hat.“

    Die OSZE setzt sich als weltweit größte regionale Sicherheitsorganisation für Stabilität, Frieden und Demokratie ein. Sie umfasst 57 Teilnehmerstaaten aus Nordamerika, Europa und Zentralasien und hat Sitz und Sekretariat in Wien.

    jeg/dpa

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    Tags:
    Kandidatur, OSZE, Helga Schmid, Bundesregierung